Run 4 Freedom & Tolerance 2019

sportakanone - Run 4 Freedom & Tolerance 2019

Mein letzter “größerer” Wettkampf in 2020 war der Run 4 Freedom & Tolerance in Würzburg. Auch ein Angriff auf meine 10-Kilometer-Bestzeit.

Ich habe den Lauf auch bereits kurz in meinem Résumé meiner Läufe in 2019 aufgegriffen, will hier aber nochmal in der Nachbetrachtung ein wenig genauer werden.

Equipment zum RUN 4 FREEDOM & TOLERANCE 2019
Mein Equipment zum RUN 4 FREEDOM & TOLERANCE 2019

Der Lauf

Stattgefunden hat der Run 4 Freedom & Tolerance am 13. Oktober 2019. Startzeit war 14 Uhr und das Ganze fand bei spätsommerlichen 25 Grad statt. Erwähnenswert deshalb, weil es die Tage vorher wieder relativ angenehme Lauftemperaturen im Bereich von 15 bis 20 Grad hatte. Am Tag des Laufes stieg die Temperatur “natürlich” wieder an… 😉

Für das Fest rund um den Lauf war das natürlich prima. Und um das ganze Ereignis herum sollte sich das ja auch alles drehen…

Erstmal wurde auch auf einer Parkstrecke im Würzburger Hubland gelaufen. Kurzfristig musste hier aufgrund einer Baustelle aber nochmal die Strecke geändert werden, weshalb wir am Ende auch gar keine vollen 10 Kilometer gelaufen sind. Dazu später nochmal mehr…

Der Plan und der Verlauf

Die Strecke war relativ eng und aufgrund der Zahl der Läufer wurde in mehreren Gruppen im Abstand von ein paar Minuten gestartet. Insgesamt waren 265 Läufer am Start, was sowohl die 5-Kilometer-Distanz, als auch die 10-Kilometer- und die Staffel-Läufer einschloss.

Es wurde auch nicht getrennt gestartet. Sondern komplett gemischt. Ursprünglich war zu lesen, man könne die Läufer an den unterschiedlichen Startnummern erkennen, aber dem war nicht so. Immerhin fiel das mental dann nicht sooo ins Gewicht, weil mich die ersten Staffelläufer tatsächlich auf dem letzten Abschnitt der zweiten Runde von zwei Runden überholten.

Der Run 4 Freedom & Tolerance 2019

Die Streckenführung war in manchen Teilen ein wenig verwirrend und teilweise auch nicht wirklich eindeutig ersichtlich. Am Start ging das noch, weil da natürlich noch in einer Traube gelaufen wurde. Später wurden die Lücken zwischen den Läufern größer und man musste mehr auf die Strecke achten. Einmal wäre ich fast geradeaus gelaufen, obwohl ich links abbiegen hätte müssen.

Für den Lauf ansich hatte ich mir eigentlich einen guten Plan bereit gelegt. Ich wollte einmal versuchen mit negativen Split zu laufen, heißt langsamer zu Starten und dann im Verlauf des Rennens schneller zu werden. Leider konnte ich mich von Beginn an nicht an mein Tempo halten und bin stets zu schnell gelaufen. Generell fällt es mir immer ziemlich schwer langsamer zu laufen, selbst wenn ich es merke. Am Anfang fühlte sich aber alles noch gut aus und so bin ich einfach einmal ganz nach Gefühl weitergelaufen.

Im Laufe des Rennens machten sich dann aber die Temperaturen immer weiter bemerkbar. Teile der Strecke lagen auch komplett in der Sonne und fühlten sich gleich nochmal wärmer an. Ich kann mich gerade nicht mehr richtig erinnern, aber ich denke ich habe die erste Verpflegungsstation ausgelassen. BÖSER FEHLER! Da sollte mir in Zukunft nicht mehr passieren.

Am Ende der ersten Runde hätte ich mir schon Ziel herbei gewünscht, musste aber nochmal abbiegen und die zweiten 5 Kilometer in Angriff nehmen.

sportakanone - Run 4 Freedom & Tolerance 2019

Ins Ziel

Tatsächlich musste ich mich meiner schneller Geschwindigkeit irgendwann ergeben und 2 Gehpausen einlegen. Trotzdem sollte es zum Ende immer noch zu einer neuen Bestzeit reichen. Hätte ich nur… hätte ich nur… #verpflegungsstation

Schlussendlich bin ich als 39er der 10 Kilometer ins Ziel gekommen. Eine Frau war noch vor mir und die Zweitplatzierte, Victoria, kam relativ zeitgleich mit mir ins Ziel und bedankte sich hinterher bei mir via Strava, dass ich ihr ein guter Pacemaker war. Gerngeschehen… 🙂

Wie weiter oben bereits geschrieben, war die Strecke leider keine ganzen 10 Kilometer lang. Bei 46:15 Minuten kam ich nach 9,88 Kilometern ins Ziel. Auf die Pace von 4:41 min/km bin ich aber trotz Gehpausen ziemlich stolz. Auf volle 10 Kilometer gerechnet “hätte” ich aber eine neue Bestzeit gelaufen.

Am wichtigsten war mir anschließend aber, dass es mir gut ging. Das ich das Rennen gut überstanden hatte und auch am Tag danach keine Wehwehchen auftraten. Bei den anderen 10-Kilometer-Läufen vorher war das ja nicht immer so…

Sicherlich in ich auch 2020 wieder am Start… 🙂