HokaOneOne Bondi 7

Hoka Bondi 7 Laufschuh

Schon beim Kauf meiner letzten Schuhe, den neuen True Motion, habe ich alternativ mal einen Schuh von Hoka anprobiert. Jetzt habe ich mir tatsächlich einen HokaOneOne Bondi 7 gekauft und probegelaufen.

Zur Auswahl habe ich mir zwei Varianten des Schuhs zukommen lassen. Einmal die reguläre Version und einmal die etwas breitere Variante. Mit den Schuhen von Salomon hatte ich in der Vergangenheit ja so meine Probleme was den Platz für die Zehen angeht, deshalb wollte ich jetzt auch gleich mal die breitere Variante der Hoka’s probieren.

Leider war die Farbauswahl der breiteren Variante nicht ganz so bunt wie die der regulären.

Ein paar Tage nach der Bestellung, direkt bei Hoka, standen sie dann vor mir.

Hoka Bondi 7 Laufschuh
Die Hoka Bondi 7 in regular und wide (fast) frisch aus der Box

Die Höhe der Sohle erinnert tatsächlich an die guten alten Buffalos der 90er-Jahre. Aber das Tragegefühle, wie auf Wolken, muss von irgendwoher kommen… #TimeToFly

Beim Probetragen fiel mir der Unterschied der beiden Varianten direkt auf. Die etwas breitere Variante bietet dem Fuß spürbar mehr Raum. Vor allem im vorderen Bereich merkt man links und rechts weit weniger Druck auf die Fußoberfläche. Äußerlich sieht man das den Schuhe nicht an. Steckt man aber erstmal drin im Schuh macht sich der Viertel Zoll mehr Raum bemerkbar.

So habe ich mich dann für die breite Variante zum weiteren Probelaufen auf der Straße entschieden. Farblich hat mir die reguläre Variante zwar besser gefallen, aber der Wunsch musste dann erstmal zurückstehen.

Der erste Lauf der HokaOneOne Bondi 7

sportakanone Training 06-03-2021 HokaOneOne Bondi 7
Die ersten Kilometer mit dem HokaOneOne Bondi 7

Die ersten 17 Kilometer mit dem Schuh verliefen dann relativ gut. Beim Laufen macht sich die extreme Dämpfung des Schuhs auf jeden Fall bemerkbar. Der Schuh liegt gut am Fuß und verliert auf die Kilometer auch nicht an Halt.

Die Bemerkung “relativ gut” des ersten Satzes habe ich bewusst gewählt. Am rechten Fuß habe ich links unter der Sohle eine Druckstelle verspürt. Erst dachte ich, dass wären die Schnürsenkeln, so dass ich die Schnürung nochmal geändert habe. Aber das war es tatsächlich nicht. Auf den restlichen Kilometern nach Hause habe ich weiterhin diese Druckstelle oder auch Reibung unter der Sohle gemerkt. Und so habe ich mir dort tatsächlich eine Blase gelaufen.

Ich vermute, dass das an der Stelle die Standardsohle der Hoka-Schuhe sein könnte, die ich da gemerkt habe. So habe ich diese für den nächsten Testlauf gegen die Sportsohlen meiner anderen Laufschuhe getauscht.

Der zweite Lauf – jetzt fliegen sie

Die Currex Einlegesohlen habe ich in einigen meiner Laufschuhen. Und nachdem ich die Standardsohlen der Hokas mit den Currex ersetzt hatte, war auch plötzlich das Druckgefühl an der Innenseite der Fußsohle verschwunden. Der zweite Testlauf lief ohne Probleme…

sportakanone Training 14-03-2021 HokaOneOne Bondi 7
Die Hokas in der der Wide-Variante

Schlussendlich habe ich mich nun dazu entschlossen die Wide-Variante des Schuhes zu behalten. Damit lösen sie jetzt erstmal meine Brooks Adrenaline GTS 18 ab, die jetzt knapp 900 km unter den Sohlen haben.

Der HokaOneOne-Schuh wird mich sicherlich darin unterstützen meine Lauf-Distanzen weiter auszubauen. In 2021 sollte jetzt endlich mal der erste Marathon drin sein. Ob offiziell oder nicht, das wird sich noch zeigen. Im Visier habe ich auf jeden Fall den einen oder anderen Lauf. Außerdem gibt es ja noch das #ziel2028… 😉

Und wenn sich die Hoka’s jetzt auf der Straße gut bewähren, dann könnte ich mir tatsächlich auch vorstellen die eine oder andere Variante (Gaviota / Challenger) auf dem Trail zu probieren… Mal sehen…