Pushing limits on a rainy Sunday

Wie in meinem letzten Blog-Post angekündigt hatte ich mir für den 16. Mai eine längere Strecke vorgenommen, auch um meine Limits ein wenig weiter zu schieben…

Die Wettervorhersage versprach eher regnerisches Wetter, aber das sollte meine Pläne nicht stören. Einzig die Strecke ansich habe ich von Lohr nach Würzburg verlegt. Auf eine Zugfahrt hatte ich keine Lust, deshalb bin ich dann doch von zuhause aus losgelaufen. Einfach mal Main-aufwärts in Richtung Karlstadt.

Mal sehen, wie weit ich es schaffe…

Morgens um kurz nach 8 Uhr ging es los. Draußen waren milde 8°C und Nieselregen. Habe ich eigentlich keine Probleme mit. Da bin ich schon Wettkämpfe unter ganz anderen Bedingungen gelaufen… 😉

Einen Marathon wollte ich nicht unbedingt laufen. Die 40 Kilometer habe ich mir offen gehalten und hätte zuhause noch ein Ründchen dran gehängt, falls die Beine noch mitspielen würden.

Haben sie dann schlussendlich aber doch nicht…

Mit einer kurzen Brücken-Unterstell-Pause bin ich dann knappe 18.5 Kilometer bis zum Ortseingang nach Himmelstadt gelaufen. Dort habe ich die Regenpause ausgenutzt, habe ein/zwei Fotos gemacht und bin wieder umgekehrt.

Die 36 Kilometer auf der Landkarte

Vielleicht hätte ich ein paar Kilometer vorher umgedreht, sind mir doch zum Ende hin die Beine ziemlich schwer geworden und mein Knie hat sich bemerkbar gemacht. Das hat mich dann zu ein paar Gehpausen gezwungen, was mein Durchschnitts-Pace dann doch über die 6 min/km gedrückt hat…

Ich hatte mir einige Energy-Gels eingepackt und auch knapp 1 Liter Wasser dabei (in Wasserblase und Softflask), die ich auch benötigt habe. Bei schönerem Wetter hätte ich vielleicht vor dem Umdrehen eine kleine Pause eingelegt, aber bei dem Wetter (von den 36 Kilometern hat es gefühlt 30 Kilometer weit geregnet) bin ich schnell wieder umgekehrt.

Und danach?

Natürlich hatte ich Montag einen schönen Muskelkater in den Beinen und auch der Oberschenkel schmerzte noch etwas. Das Knie hat aber Gottseidank keinerlei Wehwehchen nach sich gezogen.

Nach knappen 24 Stunden Ruhe merke ich nun in den Beinen kaum noch etwas, so dass ich Dienstagabend wieder ein kleine Runde drehen kann.

Bis zum nächsten Ziel… die 39 Kilometer des “kleinen Hubut” im August scheinen doch gar nicht so weit entfernt zu sein, oder? 😉