Joe Nimble NIMBLETOES TRAIL ADDICT

Joe Nimble NIMBLETOES TRAIL ADDICT

Mit dem Joe Nimble NIMBLETOES TRAIL ADDICT ist hier ein weiterer Trailschuh eingezogen. Folgend ein kleiner persönlicher Testbericht nach meinen ersten Läufen mit dem Schuh.

Zum Vergleich bin ich bereits mit dem Brooks CASCADIA und dem Asics GECKO XT gelaufen bzw. laufe ich noch immer. Ich wechsel immer ganz gerne mal mein Schuhwerk, weshalb ich für Straße als auch Trail meist 2 oder 3 “aktive” Schuhe im Regal stehen habe.

Auf die Schuhe von Joe Nimble bin ich über das Trail-Magazin aufmerksam geworden. Da ich in der Vergangenheit bereits mit Blasen an den Füßen bzw. blauer Fußnägel aufgrund zu enger Schuhe zu kämpfen hatte, war mir die Idee der Zehenfreiheit, welche die Schuhe versprechen, gleich sympathisch.

Und wie laufen sie sich?

Ich bin jetzt, zum Zeitpunkt des Berichts, insgesamt 3 Läufe mit knappen 32 Kilometern unterwegs gewesen. Dabei habe ich dem Schuhwerk unterschiedlichste Bodenbeschaffenheiten als Untergrund angeboten. Angefangen von kurzen Strecken auf Asphalt, Schotter, wurzeligen Waldwegen, Matsch, Wiese, Uphill und Downhill, Sonne und Regen. Das war bereits alles vertreten.

Und was soll ich schreiben, das Laufgefühl war super, wenn gleich die Läufe noch nicht sehr kilometerreich waren.

Im Vergleich zu den Brooks liegt der Joe Nimble NIMBLETOES TRAIL ADDICT Trailschuh bequem locker am Fuß ohne das Gefühl von “zu locker” zu vermitteln. Der Brooks liegt im Gegensatz dazu ziemlich eng und fest am Fuß. Die neue Freiheit der Schuhe macht sich also nicht nur im Zehenbereich bemerkbar, sondern auch am Spann und an den Seiten.

Trotzdem vermitteln die Schuhe mit ihrer Michelin-Sohle eine angenehme Sicherheit auf dem waldigen Trail. Sie kommen im Matsch nicht ins Rutschen und bieten auch ansonsten einen sicheren Auftritt. Auch auf Schotter oder steinigeren Pfaden hatte ich keine Probleme mit der Standfestigkeit.

Im Downhill habe ich sogar das Gefühl, dass sie mich schneller werden lassen. Was vielleicht an der breiteren Auftrittsfläche des Fußes liegen könnte. Vielleicht macht mir der Downhill mittlerweile aber auch einfach nur mehr Spaß und läuft sich so leichter… 😉

Generell habe ich im Trail kaum Probleme mit dem Knie. Ganz im Gegensatz zum Lauf auf der Straße. Und auch die Schuhe von Joe Nimble, obwohl sie nicht weiter stabilisiert sind, laufen sich ganz problemlos.

Kritikpunkte?

Kein Bericht ohne Kritikpunkt… 😉

Nach dem ersten Lauf hatte ich an den Fersen Abschürfungen und wunde Stellen, an denen sich der Schuh gerieben hat. Das hat beim Laufen erstmal nicht weiter gestört, obwohl ich schon bemerkt hatte das die Socken rutschen. Das war allerdings mein Fehler, da ich für einen ersten lockeren Lauf auf Sneaker-Socken zurückgegriffen hatte. Mit Laufsocken, die höher sind, passiert das nicht mehr und so scheuert auch nichts mehr.

Außerdem muss ich mich wohl noch mit der Schnürung anfreunden. Wie von den Salomon-Schuhen bekannt, verfügen die Joe Nimble Trailschuhe über eine sogenannte Quicklace™-Schnürung. Dazu zieht man einfach die Schnürung fest und arretiert abschließend den Plastik-Nubsi.

Hier muss man allerdings nach dem Einlaufen nochmal nachjustieren, da sich die Schnürung nach kurzer Zeit ein wenig auflockert bzw. sich nochmal nachziehen lässt. Aber das muss man vielleicht einfach einplanen.

Nach einigen Läufen weiß ich jetzt, wie fest ich sie zu Beginn ziehen und wann ich nochmal nachjustieren muss…

Upgrades

Mittlerweile habe ich meine Zehenfreiheit auch noch ein Stückchen erweitert und habe mir ein paar Zehensocken von Injinji angeschafft. Eine Auswahl an Socken gibt es im Übrigen auch im Joe Nimble Shop. Die erweitern das Spektrum der Zehenfreiheit nochmal ein kleines Stück. Aber dazu vielleicht mal bald ein weiterer Testbericht…

Joe Nimble Trailrunning
Die Injinji-Socken sind ein prima Upgrade zu den Joe Nimble-Schuhen